
Chronik
Anlässlich des 70. Geburtstags wurde eine Chronik über den Verein verfasst, in der für die einzelnen Jahre jeweils die wichtigsten Erreignisse aufgezeichnet sind.
Hier eine mal die wichtigsten Ereignisse aus nun 76 Jahren Flugsportverein Unterjesingen e.V..
Wer die Chronik sich genauer ansehen will, sogar mit Bildern, dann findet man unten die Links zu den einzelnen Jahrzehnten.
1934 | Gründung als "Ortsgruppe Unterjesingen im Deutschen Luftfahrtverband" |
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1950 | Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit als " Flugsportverein Unterjesingen" im Baden-Württembergischen Luftfahrtverband |
1951 | dem Einschlag von 60 Festmeter Borkenkäferholz und "Stumpensprengen" schaffen sich die aktiven Mitglieder ein "Grundkapital von 800,- DM, so dass nach Aufhebung des Bauverbots im Novemberg 1951 mit den Bauarbeiten eines Doppel-Raab begonnen werden konnte. |
1952 | 8.8.1952: Erster Start eines eigenen Flugzeugs nach dem Wiederbeginn, das im selben Jahr noch im Ammertal getauft wird. |
1953 | Bau einer Mü 13 E (Leistungs-Doppelsitzer) mit Stahlrohr-Rumpf, die ein Jahr später abgenommen wird. |
1955 | Verein ist Veranstalter der Jesinger Kirbe. |
1959 | Dank großzügiger Spenden, u.a. von Erwin Steger und Werner Brillinger (Porsche Flugmotor) kann ein Motor-Raab (gebraucht) gekauft werden. Ebenfalls gelingt es nach langwierigen Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern, das frühere Fluggelände Heufeld wieder zu aktivieren. Auf dem in den Sommerferien das erste Fluglager stattfindet. Zeitgleich ebnet der Flugsportverein Herrenberg bei den Poltringer Linden einige feuchte Wiesen ein. |
1961-1962 | FSU wird Eigentümer eines Grundstücks an der Wurmlinger Straße in Unterjesingen. Beginn der Bauarbeiten an einer Flugzeughalle mit Werkstätten und Unterrichtsraum, die 1962 abgeschlossen werden und am 14.7.1962 mit Taufe der Ka 8b eingeweiht werden. |
1963-1970 | In den folgenden Jahren wird der Flugzeugpark stetig verbessert. Die Mü13 wird verkauft und eine K7 angeschafft. Außerdem wird ein K6 CR gekauft, sowie die Super Cup D-EBYK in den Verein übernommen. Die K7 und K6 werden, dann durch eine ASK 13 und K6E ersetzt. Im Jahre 1965 findet das erstmal Fluglager in Aubenasson, das bis heute regelmäßig besucht wird. |
1970 | Mit dem Flugsportverein Herrenberg wird die gemeinsame Nutzung des Flugplatzes in Poltringen vereinbart. Wir bauen dafür eine Asphaltpiste als Start- und Landebahn auf dem Fluggelände. Seitdem fliegen die Mitglieder des Herrenberger und des Unterjesinger Flugsportvereines zusammen auf dem Flugplatz in Poltringen. |
1972 | Eine eigene Flugzeughalle wird in Poltringen errichtet. Damit müssen die Flieger abends nicht mehr abgebaut werden. Es wird eine Piper PA 28 Cherokee angeschafft.Mit Anschaffung eines Standart Cirrus beginnt 1973 das Kunststoffzeitalter im FSU. 1974 wird ein Motorsegler SF 25C Falke gekauft. Ebenso wir 1977 ein ASTIR CS angeschafft |
1978 | Die Flugsportvereine Herrenberg und Unterjesingen gründen nach langjähriger Zusammenarbeit den Flugsportverein Ammerbuch mit dem Zweck, den Sonderlandeplatz Poltringen gemeinsam zu betreiben. |
1980-1982 | 1981 wird anstelle der Piper PA 18 Super Cub eine viersitzige Morane 180 TS erworben und 1982 wird eine LS 4 angeschafft. 1981 findet das erste Fluglager in Gerstetten statt. |
1984 | Das 50jährige Vereinsjubiläum in Unterjesingen wird mit der Flugzeugtaufe des neu angeschafften Ventus gefeiert. Außerdem wir die 1980 begonnene Schleppwinde III mit Doppeltrommel fertiggestellt, die bis heute ihren treuen Dienst tut. |
1987 | Höhepunkt des mit regelmäßiger Folge stattfindenden Tags der offenen Tür auf dem Flugplatz Poltringen ist ein Airbus-Überflug. |
1988 | Der Flugplatz in Poltringen wird durch Anlegung des Landefeld Ost und Einrichtung einer Tankstelle erweitert und ist damit stark erweitert worden. Tobias Geiger wird 3. der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug Standardklasse Junioren. |
1989 | Es folgen 2 fliegerisch sehr erfolgreiche Jahre. Es wird das Segelflugzeugs LS 7 angeschafft.Dr. Joachim Ostwald / Dr. Diethard Braun belegen beim Deutschlandflug den 1. Platz in der Einsteigerklasse. Erstmals waren die Segelflieger mehr als 1000 Stunden (Jahressumme) in der Luft. Und 1990 fliegen Richard Bock (Ventus) und Tobias Geiger (LS 7) erstmals von Poltringen aus ein 750 km Dreieck im Segelflug. |
1993 | Es wird in Poltringen die Ammerbuchhalle errichtet (gemeinsam für die Flugsportvereine Unterjesingen und Herrenberg), außerdem wird Startbahn mit Rollrasen verlängert. |
1994 | In Halle Unterjesingen wird 60 Jahre FSU gefeiert mit der Taufe der Neuangeschafften DG 500 auf Hugo Gamerdinger. |
1996 | Es wird die D-KEBH angeschafft, die gleich in ihrem ersten Jahr knapp an die 800 Flugstunden hatte. Was sensationell viel ist. Im Jahr darauf wird der Ventus bT durch einen Ventus 2cM getauscht |
1997 | Tobias Geiger wird Vize-Europameister Mannschaft Clubklasse und 2. bei der deutschen Meisterschaft. |
1999 | Roland Kehrer und Martin Diebold belgen beim Allgäurundflug den 1. Platz in der Einsteigerklasse mit dem Motorsegler. |
2001 | Der Verein hat eine komplette Gastronomie-Küche geschenkt bekommen, die in Stuttgart aus- und im Hallenanbau Unterjesingen eingebaut wird. Die im Jahr drauf beim Hallenfest feierlich eingeweiht wurde |
2003 | Es wird der Flugzeugpark mal wieder stark verändert die LS7 wird verkauft und eine LS 4b dafür angeschafft. Der Ventus wurde wegen auftretender Probleme verkauft und eine DG 808 gekauft. Ebenso wird die Morane durch eine DA 40 ersetzt. |
2004 | 70 Jahre FSU mit Hallenfest in Unterjesingen, Fliegen im Ammertal und Flugzeugtaufe der DG 808b. Die Halle in Unterjesingen wird saniert und bekommt ein neues Dach. |
2007 | Unsere Super Dimona wir nach 11 Jahren mit stolzen 5500 Stunden verkauft und dafür eine gebrauchte Dimona mit 115 PS gekauft mit der nun auch F-Schlepps gemacht werden können. |
2008 | Die Poltringer bekommt ein neues Hallendach und in diesem Zuge gleich noch eine Solaranlage dazu. In Unterjesingen wir ein Büro eingebaut, sowie das Clubheim renoviert. |
2010 | Kauf eines Duo Discus XL im Frühjahr |

